Wohn- und Mietfakten 2011/12

Im Juli 2012 wurde eine interessante Infografik zum Thema „Wohn- und Mietfakten 2012“ veröffentlicht. Die Inhalte der Grafik basieren auf einer repräsentativen Einzelstudie, die von der Immowelt AG durchgeführt wurde. Dabei wurden verschiedene Aspekte rund um das Thema Wohnen und Mieten in Deutschland untersucht.

Die Wohnungssuche: Frauen entscheiden aus dem Bauch heraus

Steht die Entscheidung über eine neue Wohnung an, verlassen sich Frauen eher auf ihr Bauchgefühl. Wenn Frauen eine Wohnung betreten bemerken sie meist sofort, ob sie sich darin wohlfühlen können oder nicht. Die Entscheidung der Männer ist dagegen rational geprägt, hier zählen Argumente mehr als das Gefühl. Während nur 24 Prozent der Männer eine Bauchentscheidung treffen, sind es bei den Frauen 38 Prozent. Doch einen gemeinsamen Nenner gibt es doch: Bei beiden Geschlechtern wird bei 27 Prozent der Deutschen sowohl nach Vernunft als auch nach Gefühl entschieden.

Infografik – Wohn- und Mietfakten in Deutschland

Jeder 6. Deutsche hat Schimmel in der Wohnung

Schimmelwohnungen sind in Deutschland ein sehr verbreitetes Problem. 17 Prozent der deutschen Mieter und Eigentümer haben Schimmel in den Wohnräumen und mindestens in 7 Prozent der Fälle sind auch Kinder davon betroffen. Das Gesundheitsrisiko wird dabei meist unterschätzt, da vor allem Kinder anfälliger für die langfristigen gesundheitlichen Schäden durch das Einatmen der Luft in Räumen mit schimmligen Wänden sind. Besonders erschreckend ist außerdem, dass 38 Prozent der Schimmelbefälle in den Schlafzimmern auftreten. Damit sind Räume betroffen, die auf jeden Fall schimmelfrei bleiben sollten. Aus diesem Grund muss Schimmel besonders in diesen Räumen schnell bekämpft werden. Bestenfalls sollten schon im Voraus Vorkehrungen getroffen werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Dazu zählt beispielsweise regelmäßiges Lüften, besonders auch in fensterlosen Räumen. Außerdem ist es wichtig, die Zimmer besonders in der kalten Jahreszeit zu beheizen, da kühle Feuchte die Schimmelbildung fördert.

Rauchen in Wohnräumen

Die gute Nachricht zuerst: 60 Prozent der deutschen Eltern rauchen nicht in den Wohnräumen. Erschreckend ist allerdings, dass dennoch 40 Prozent in der Wohnung oder im Haus rauchen, obwohl minderjährige Kinder im Haushalt leben. 7 Prozent der Raucher geben sogar an, in allen Wohnräumen zu rauchen. Damit werden die Kinder zu Passivrauchern gemacht. Die Konzentration der giftigen Substanzen im Zigarettenrauch, die von der Zigarettenspitze in die Umgebung entweichen, ist oft höher als im inhalierten Rauch. Damit sind die im Haushalt lebenden Kinder ebenfalls einem erhöhten Risiko für Lungenkrebs, Herz-Kreislauferkrankungen und anderen durch Rauchen verursachter Schädigungen ausgesetzt.

Die Parkplatzsituation am Wohnort ist besonders wichtig

Neben den sogenannten „harten Faktoren“ einer Immobilie wie Raumaufteilung und Größe werden weitere Faktoren für den Marktwert immer wichtiger. Unter anderem gewinnen die regionalen Lagefaktoren immer mehr an Bedeutung. Immobilien mit einer idealen Parkplatzsituation lassen sich am besten vermarkten: Eine repräsentative Umfrage unter Immobilienmaklern hat ergeben, dass eine gute Parkplatzsituation mit 39 Prozent ein sehr wichtiges Kriterium bei der Immobiliensuche darstellt. Danach folgen die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel mit 34 Prozent und die unmittelbare Verfügbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe des Wohnortes mit 31 Prozent. Am unwichtigsten ist die Nähe zu Schulen. Das Auto direkt vor der Haustüre wird damit wichtiger bewertet als ein kurzer Schulweg für die Kinder.

Autor: Immowelt AG


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