Steigende Heizkosten trotz sinkendem Energieverbrauch

Obwohl der Winter so mild war, wie schon lange nicht mehr und durchschnittlich 6 Prozent weniger Energie als im Vorjahr verbraucht wurden, sehen sich die Verbraucher gestiegenen Heizkosten gegenüber. So die Zahlen des aktuellen Heizspiegels, der diese Woche veröffentlicht wurde.


Auffällig ist, dass die Zahlen je nach Energieform schwanken. Spitzenreiter der Teuerungsrate sind erdgasbeheizte Gebäude. Hier liegt der durchschnittliche Preisanstieg bei 12,5 Prozent, gefolgt von fernbeheizten Wohnungen mit 4,7 Prozent und Ölheizungen mit 2,3 % Prozent. Der Preisanstieg in der Sparte der ölbeheizten Gebäude fällt relativ moderat aus, da bereits im Vorjahr eine Preissteigerung von 30 Prozent hingenommen werden musste. Dagegen hinterlässt die Preissteigerung beim Erdgas erhebliche Lücken im Portemonnaie der Verbraucher, da die Erdgasversorger zeitverzögert auf die bereits vor 6 Monaten erfolgte Preiserhöhung reagiert haben und diese somit erst jetzt zum Tragen kommt.

Betrachtet man Entwicklung auf längere Sicht, hat sich seit dem Jahr 2000 Gas um 57,8 Prozent und Heizöl um 44,3 Prozent verteuert.


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