Sarkozy unterstützt französischen Wohnungsmarkt

Der französische Staatspräsident Sarkozy plant den Kauf von rund 30.000 Wohnungen, die sich derzeit in der Bauphase befinden. Auch die französische Regierung zollt mit dieser Investition der internationalen Finanzkrise Tribut.

Sarkozy verkündete die Subventionspläne am vergangenen Mittwoch im Elysée-Palast anlässlich eines Treffens mit den französischen Ministern Lagarde (Wirtschaftsministerium), Woerth (Haushaltsministerium) und Boutin (Wohnungsbauministerium). Zu welchem Preis die Regierung die Wohnungen kaufen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Ziel ist es, den Wohnungsbau, der sich momentan noch in der Planungsphase befindet und durch die internationale Finanzkrise auf wackligen Füßen steht, in die Tat umzusetzen. In 2008 wurden in Frankreich bislang weniger als 400.000 neue Wohnungen an den Mann gebracht. Die Regierung erhofft sich mit dieser Maßnahme, ihr gesetztes Ziel von 500.000 verkauften Wohnimmobilien doch noch zu realisieren.

Zusätzlich zum staatlichen Wohnungskauf hat Sarkozy weitere Pläne zur Stabilisierung des französischen Immobilienmarktes verkündet. Der Bau neuer Wohnungen solle vorangetrieben werden, indem verstärkt Grundstücke, die sich noch in Staatsbesitz befinden, veräußert werden. Außerdem wird der französische Staat privaten Haushalten mehr Bürgschaften für Immobilienkredite einräumen. Derzeit können 20 Prozent der privaten Haushalte auf eine Staatsbürgschaft zurückgreifen, zukünftig sollen es 60 Prozent sein.


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