Sanierung wird dem Neubau vorgezogen

Der Wohntrend in Deutschland geht vom Land in die Stadt. So wird vor allen Dingen der Bauwirtschaft in den zentralen Stadtlagen eine viel versprechende Zukunft vorausgesagt. Zurückgehen werden laut Expertenaussagen die Neubauprojekte in ländlichen Umgebungen.





In der Stadt wird zunehmend auf die Sanierung und Renovierung bestehender Gebäude und Altbauten gesetzt. So generieren deutsche Bauunternehmen durchschnittlich 50 Prozent ihres Umsatzes mit der Renovierung, Sanierung und Umgestaltung bestehender Immobilien. Besonders die Sparte Isolierung ist aufgrund der aktuellen Energieverordnungen gefragt wie noch nie.

Auch bei gewerblichen Objekten wurden im vergangenen Jahr rund 70 Prozent der Finanzierungen genutzt, um bestehende Gebäude zu renovieren und den Bedürfnissen der Unternehmen anzupassen. Auch hier spielen die neuen Energiestandards und der Klimaschutz eine entscheidende Rolle.

Bauunternehmen reagieren auf diese Nachfrage, indem sie vermehrt eigene Geschäftsbereiche à la „Bauen im Bestand“ gründen. Diese erwirtschafteten, wie zum Beispiel bei der Goldbeck-Gruppe in Bielefeld, in den vergangenen zwei Jahren rund 10 – 20 Millonen Euro, mit dem Planziel, den Umsatz in den nächsten zwei Jahren zu verdoppeln. Durchaus realistische Ziele, wenn man sich den Trend und den entsprechenden Bedarf in Deutschland anschaut.


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