Run auf Schweizer Hotels – steigender Bedarf an Hotelbetten im 5-Sterne-Bereich

Die Schweiz erlebt derzeit einen nie da gewesenen Run auf ihre Hotels. In Bern und Zürich ist seit Wochen kein freies Hotelzimmer zu bekommen. Vor allem Geschäftsreisende bevorzugen die 1a-Lagen für Kongresse und Businessevents. In den vergangenen Monaten mussten aufgrund des Mangels an Hotelbetten sogar schon diverse Veranstaltungen abgesagt werden. Ohne Frage besteht hier ein erhöhter Bedarf an Hotelobjekten, vor allem im Bereich der 5-Sterne-Kategorie. So stieg beispielsweise in Basel und Bern die Zahl der Übernachtungen um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an, in Zürich liegt der prozentuale Anstieg sogar im zweistelligen Bereich.


Die gesteigerte Nachfrage begründet sich in einem gesunden Preis-Leistungsverhältnis. Hier hat die Schweiz in den vergangenen Jahren einige Investitionen getätigt, die jetzt durch die Nachfrage bestätigt werden. Zudem liegen die Preise in Zürich oder Genf beispielsweise deutlich unter dem Preisniveau der Metropolen Paris und London.

Und auch für 2008 werden durchweg positive Tendenzen für den Schweizer Hotelmarkt prognostiziert. Neben diversen bereits jetzt verwirklichten Hotelprojekten, wie beispielsweise dem Holiday Inn in Bern, wird weiterer Bedarf an neuen Objekten, vor allen Dingen im Hochwertsegment, bestehen und den Schweizer Hotelimmobilienmarkt beleben.


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