Prime Property Award 2008 — Belohnung für Investment in Nachhaltigkeit

Immobilien lassen sich stets unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten, etwa unter ökologischen, sozialen und/oder ökonomischen Aspekten. All diese Aspekte greift der Prime Property Award 2008 auf, für den sich Investoren und Eigentümer von Immobilien bis zum 31.01.2008 mit ihrer städtischen Immobilie bewerben können. Initiator des Preises ist das Unternehmen Union Investment; ausgezeichnet werden sollen Gebäude mit einer Mindestmietfläche von 10.000 Quadratmetern, die in den Bereichen städtische Nachhaltigkeit, ökologisch nachhaltige Gebäudeplanung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu überzeugen wissen.


Der Prime Property Award steht in Tradition des DIFA-AWARDs, mit dem Immobilienprojekte, die urbane Lebensqualität steigern, seit dem Jahr 2001 ausgezeichnet wurden. Der Preis wurde auch als Immobilien-Oskar der Städte bezeichnet. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Prime Property Awards im Jahr 2008; mit ihm sollen im Rahmen der Gewerbeimmobilienmesse EXPO REAL 2008 Immobilieninvestments ausgezeichnet werden, die eine Aufwertung des Standorts, auf dem sie realisiert wurden, mit Umweltverträglichkeit verbinden. Bewerben können sich sowohl Neubau- als auch Bestandsentwicklungs- und Refurbishingprojekte. Als Refurbishing bezeichnet man eine Art des Recyclings zur Sicherung von Qualität, was sich bei Immobilien in etwa mit Instandsetzung übersetzen lässt.

Die Bewertungskriterien für die Auswahl der mit dem Award auszuzeichnenden Immobilienkriterien nennen sich

– städtische Nachhaltigkeit, was eine Aufwertung des urbanen Umfelds der Immobilien bedeutet: beispielsweise durch Erhalt eines baukulturellen Erbes, durch verbesserte Verkehrsanbindung oder eine Verbesserung der Qualität des Aufenthalts am Standort.

– ökologisch nachhaltige Gebäudeplanung. Sie kann sich etwa in der Nutzung regenerativer Energien oder in einer hohen Lebensdauer der Immobilie zeigen.

– wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Kein noch so ehrgeiziges Projekt des ökologisches Bauens und der Aufwertung eines städtischen Umfelds kann auf Dauer bestehen, wenn den Kosten nicht dauerhaft passende Einnahmen gegenüberstehen. Und so gehören beispielsweise andauernd hohe Vermietungsquoten oder eine Wertsteigerung einer Immobilie zu den Nachweisen der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit.

Bewerbungen kann man bis Ende Januar bei der keuchel pr GmbH in Hamburg einreichen. Auf die Gewinner dieses Awards darf man sehr gespannt sein!


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