Nordrhein-Westfalen: Regional Wohnungsknappheit befürchtet

wohnungsbau1.jpgEine Einschätzung des Deutschen Mieterbundes und des Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen zum Wohnungsmarkt lässt die Immobilienbranche in Nordhrein-Westfalen aufhorchen. Demnach befürchten die Experten in wenigen Jahren in einigen Regionen…

NRWs einen Mangel an Wohnungen. Hiervon besonders betroffen das Rheingebiet mit seinen Universitätsstädten, lediglich im Sauerland und im Ruhrgebiet gibt es ein Überangebot an Wohneinheiten und dieses zumeist bedingt durch stark sanierungsbedürftige Objekte.

Golfmotion - Golf und WellnessAktuellen Studien zufolge fehlen in den nordrheinwestfälischen Städten mit steigenden Bevölkerungszahlen bis zum Jahr 2025 an die 65.000 Wohnungen, in den Regionen rund um Aachen, Bielefeld, Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster und Leverkusen ergibt sich bis dahin sogar ein Defizit von über 70.000 Wohnungen.

Gefragt sei bei dieser Entwicklung die „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Form von verstärkten Investitionen in den sozialen Wohnungsbau. Denn die Zahl der Bürger, die nicht mehr in der Lage ist, hohe Mieten oder gar Eigentum zu zahlen, steigt. Das Land NRW reagierte prompt, indem es aus dem Haushalt in diesem Jahr 218 Millionen Euro für Städtebau-Investitionen zur Verfügung stellte, im Vergleich zum Vorjahr 66 Millionen Euro mehr an Subventionen. Unterstützt werden sollen 288 Projekte in 152 Städten Nordrhein-Westfalens und hier besonders die sozial schwachen Gebiete der Innenstädte. Durch die auf Landesebene zur Verfügung gestellten Gelder sollen wiederum die privaten Investitionen durch Einbindung örtlicher Partner angekurbelt werden.


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