Non Aviation – lukrative Einnahmemöglichkeiten sorgen für Wertzuwachs europäischer Flughäfen

cb-ffm2.jpgDie Entwicklung der europäischen Flughäfen in den vergangenen Jahren ist rasant. Waren sie früher als reine „Aviation-Zone“ definiert, sprich für die Bereitstellung der Infrastruktur und die Abwicklung des reinen Flugbetriebes vorgesehen, bieten sie heute eine Vielzahl reizvoller zusätzlicher Angebote.

Der so genannte „Non Aviation-Bereich“ umfasst mittlerweile zahlreiche Geschäftsfelder, von Gastronomie, Einzelhandel über Werbeflächen- und Immobilienvermarktung, Vermietung von Parkflächen etc. Geschäfte, Restaurants, Bars, Hotels ja sogar Wellness-Einrichtungen gehören heute zum Standard jedes europäischen Großflughafens.


122_Sommerbanner_DE_2In Deutschland verfügen bereits München, hier befindet sich die „Wellness-Oase“ sogar im Terminal-Bereich, Frankfurt, Berlin-Schönefeld und Hamburg über „Day Spas“, die den Fluggästen auf angenehme Weise die Wartezeit mit Sauna, Dampfbad, Whirlpool & Co. verkürzen sollen. Der Hamburger Flughafen verdient sich zudem ein nicht gerade unerhebliches Zubrot durch Eventmarketing. Die Räumlichkeiten, u. a. die Flugzeughallen, werden gerne für Film und Fotografie, Großveranstaltungen, Ausstellungen und Vortragsveranstaltungen genutzt. Die Veranstalter profitieren hierbei von den idealen infrastrukturellen Gegebenheiten des Flughafens, sprich von hervorragenden Parkmöglichkeiten und einer guten Verkehrsanbindung.

So sind es nicht mehr nur die steigenden Passagierzahlen, die für den Wertzuwachs der Flughäfen verantwortlich sind. Beispielsweise erwirtschaftet der Londoner Flughafen Heathrow bereits 60 Prozent seiner Erträge aus dem „Non Aviation“-Bereich, sprich Einnahmen durch Mieten, Parkgebühren etc., lediglich 40 Prozent gehen auf das Konto von Start- und Landegebühren. Dies geht aus einer Studie von A.T. Kearney hervor. Und die Betreiber der europäischen Flughäfen gehen sogar noch weiter. Wie die Unternehmensberatung Accenture in einer Umfrage ermittelte, planen die Betreiber, bis zum Jahr 2010 50 Prozent ihrer Umsätze aus der Flächenvermietung zu generieren.

Detailliert nimmt sich Euroforum in Kürze des Themas an. Unter dem Motto „Flughafen und Standortentwicklung“ findet am 21. Oktober 2008 in Frankfurt eine Konferenz statt. Hier diskutieren zahlreiche Experten der Branche, u. a. Referenten der Flughäfen Frankfurt, München, Hamburg Weeze und Düsseldorf die Entwicklung der Flughäfen zu Geschäftszentren.


www.baldur.de

2 Kommentare

  1. electric underfloor heating sagt

    am 4. Juni 2011 @ 06:30

    Alle Touristen in Island, deren Rückflug von der Schließung des europäischen Luftraums betroffen sind, sind sehr gut versorgt. Sie sind in den Hotels des Großraums Reykjavik untergebracht und werden von Ort betreut und informiert.

  2. wooden bed sagt

    am 18. Juni 2011 @ 10:59

    ich hätte mal eine ganz allgemeine frage zur einnahme von drogen. und zwar, wie es sich bei den verschiedenen arten der einnahme (schlucken, rauchen und snifen) mit wirkungsdauer, wirkungseintritt und benötigte menge verhält… hoffentlich versteht ihr wie ich das meine, mir is grade keine bessere formulierung eingefallen

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