Neue Prognosen für deutschen Büromarkt in 2007

In den vergangen Tagen veröffentlichten sowohl Jones Lang LaSalle als auch Atisreal neue Prognosen für den Vermietungsumsatz auf dem deutschen Büromarkt. Beide Experten gehen von erfreulichen Umsätzen, geringen Leerstandsraten und steigenden Mieten aus.

Im Detail: Jones Lang LaSalle prognostizieren einen Vermietungsumsatz für die fünf deutschen Büromarktriesen München, Frankfurt, Berlin, Hamburg und Düsseldorf in Höhe von insgesamt 2,7 Millionen Quadratmetern, Atisreal geht sogar von einem Flächenumsatz von deutlich mehr als 3 Millionen Quadratmetern aus. Damit würden die Umsätze aus 2006, die bereits als sehr gut eingeschätzt wurden, übertroffen. 2007 wäre im Vergleich zu den rekordträchtigen Jahren 2000 und 2001 auf einem beachtlichen dritten Platz. Bereits in den ersten 3 Quartalen, so JLL, wurden mehr als 2,1 Millionen Quadratmeter vermietet, das sind immerhin 26 Prozent mehr als in 2006.

Atisreal nennt im direkten Vergleich für Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Leipzig und München einen Umsatz von 2,5 Millionen Quadratmetern und 29 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Beide Expertenhäuser sind sich darin einig, dass vor allen Dingen Großvermietungen ab 30.000 Quadratmeter stark angezogen haben. Gerade im Juli und September trugen zehn Großvermietungsabschlüsse mit 30 Prozent zum Quartalsumsatz bei.

Während JLL den größten Anstieg Hamburg zuordnet (40 Prozent) und Berlin eher schwach einstuft (Steigerung von 9 Prozent), gibt Atisreal für Berlin einen Umsatzanstieg von 27 Prozent an. Hamburg, Düsseldorf, Köln und Essen liegen hier bei einer Steigerungsrate von 37 Prozent bis 97 Prozent.

Positiv auch die Senkung der Leerstandsquote bei Büroflächen um 4 Prozent auf 8,4 Millionen Quadratmeter. Für 2008 wird zur weiteren Leerstandsreduzierung auch ein Anstieg der Mieten vorausgesagt.


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