Nachfrage nach Einzelhandelsflächen an deutschen TOP-Standorten übersteigt Angebot

sonycenter.jpgMitte März erscheint der aktuelle „Retail Market Report 2008“, den die Atisreal Holding GmbH, Deutschlands führendes Beratungsunternehmen im Bereich von Gewerbeimmobilien, heraus gibt. Bereits jetzt veröffentlichte das Unternehmen die Kernaussagen der Untersuchung,

die die Marktsituation von Einzelhandelsflächen an sechs führenden deutschen Standorten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München) betrachtet.


Mode-Highlights bei Brigitte HachenburgDemnach sind es nach wie vor die Filialisten, hierbei handelt es sich sowohl um etablierte als auch unbekannte Marken nationaler als auch internationaler Herkunft, die es in die Einzelhandels-Top-Lagen zieht. Die Branchen Textil, Mobilfunk, Körperpflege/Gesundheit und Gastronomie mit neuen Themenkonzepten fragen laut Atisreal besonders die Top-Lagen an, B- und C-Lagen rücken dabei immer mehr in den Hintergrund. Das Angebot an 1A – Flächen wird dementsprechend immer knapper, was Mietpreissteigerungen in allen sechs untersuchten Standtorten zur Folge hat. München führte in 2007 mit 280 Euro/Quadratmeter in der Kaufingerstraße / Neuhauser Straße / Marienplatz die Statistik an, was einen Mietanstieg von 8 Prozent zum Vorjahr bedeutet.

Nicht selten versuchen die Wettbewerber aufgrund des mangelnden Flächenangebotes durch so genanntes „Key money“, was im weitesten Sinne als eine Art Ablösesumme zu verstehen ist, Mieter aus bestehenden Mietverträgen heraus zu kaufen und die Flächen zu übernehmen.

Der Retail Market Report 2008 kommt zu dem Ergebnis, dass die Schere bei Einzelhandelsflächen zwischen den Premium-Lagen und den B- und C-Standorten, sowohl was Nachfrage und Mietpreise angeht, immer weiter auseinander klafft. Gleichzeitig eröffnen sich hierdurch aber in den Top-Lagen zahlreiche Möglichkeiten, neue Immobilien-Projekte und Ideen erfolgreich und gewinnbringend zu realisieren.


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