Logistik – Immobilienmarkt im Wandel

Aktuellen Prognosen zufolge verändern sich die Umsatzstrukturen bei Logistikimmobilien im Vergleich zu 2006. Die Vermietungsumsätze gehen dabei eindeutig zurück, während die Transaktionsvolumina steigen. Logistikimmobilien verzeichnen seit geraumer Zeit einen Aufwärtstrend. Zum einen versprechen sie im Vergleich zu beispielsweise Handels- oder Hotelobjekten hohe Anfangsrenditen, zum anderen ist die Logistikbranche ein europaweit funktionierender Wirtschaftszweig. Unter Logistik versteht man im Allgemeinen alle planerischen, organisatorischen und ausführenden Maßnahmen sowie Instrumenten zur Schaffung eines optimalen Warenflusses. Ausführende Größen sind privatwirtschaftliche oder öffentliche Unternehmen, die entsprechenden Bedarf an Raum in Gewerbe,- Lager und Industrieimmobilien haben.


Nichtsdestotrotz vermindert sich Expertenschätzungen zufolge die Zahl der Lagerflächen von 1,8 Millionen Quadratmetern an den führenden Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart auf 1,3 Millionen Quadratmeter, wobei große Einbußen vor allen Dingen in Hamburg, Berlin und Düsseldorf zu verzeichnen sind. Dagegen steigen die Transaktionsumsätze von 8,9 Milliarden EURO auf 12 Milliarden EURO an. Dies begründet sich in guten Anfangsrenditen, die vor allen Dingen im mittleren Logistiksegment zu erzielen sind. Obwohl die Vermietungszahlen rückläufig sind, sieht das Maklerunternehmen Aengevelt aus Düsseldorf – neben den Regionen Bremen, Leipzig und Nordhessen – Hamburg als aussichtsreichsten Logistikstandort der Zukunft.


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