Kompetente Energieberatung und Baubegleitung — durch die KfW unterstützt!

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) war ja immer schon beliebter Anlaufpunkt, wenn es um die Förderung von Bau- und Sanierungsmaßnahmen bei Immobilien geht. Nun hat man dort auch Chancen, eine Energieberatung und eine Baubegleitung finanziell gefördert zu bekommen. Diese Förderung kommt denjenigen zugute, die sich für eine Sanierung mit Förderung durch das CO2 Gebäudesanierungsprogramm der KfW entscheiden. Nach der Sanierung muss das jeweilige Gebäude zumindest das in der Energieeinsparverordnung definierte Neubau-Niveau erreichen.



Das CO2-Gebäudesanierungsprogramm der KfW dient als finanzieller Zuschuss zur Gebäudesanierung bei Altbauten, um einerseits Energiekosten der Immobilieninhaber zu senken, andererseits den Klimaschutz zu fördern. Als Altbau sind beim Förderprogramm der Kategorie A alle Immobilien definiert, die bis zum 31.12.1983 erbaut wurden. Wer seine Immobilie auf Neubau-Niveau bringt, kann mit einem Zuschuss von bis zu 5000€ pro Wohneinheit (10% des Investitionsbetrags) rechnen; wird das Neubau-Niveau um mindestens 30% überschritten, beträgt der Zuschuss 17,5% der Investition in die Sanierung bis zu einem Höchstbetrag von 8.750€. Genaueres über das Neubau-Niveau erfährt man in der Energie-Einsparverordnung im §3. Dort sind beispielsweise Höchstwerte für den Jahresprimärenergiebedarf und den Wärmeverlust bei Gebäuden vorgeschrieben. Um in den Genuss der KfW-Förderung (Kategorie A) zu kommen, muss ein Sachverständiger bestätigen, dass der Altbau durch die Sanierungsmaßnahmen Neubau-Niveau erreicht oder die definierten Höchstwerte um mindestens 30% unterschreitet.

Kombinieren kann man diese Förderung mit einer Förderung für eine Baubegleitung. Dadurch kann ein Teil der Energieberatungskosten ebenso abgedeckt werden wie die eigentliche Baubegleitung. An den Umfang der Baubegleitung und -beratung sind Bedingungen geknüpft. So muss unter anderem zumindest einmal vor den Putzarbeiten eine Baustellenbegehung durchgeführt werden, und die jeweiligen Antragsteller müssen durch den Baubegleiter bei der Auswertung von Angeboten Unterstützung erhalten. Die Förderung beträgt bis zu einem Maximalwert von 1000€ 50% der förderfähigen Beratungskosten. Allerdings ist die Förderung der Baubegleitung und Beratung fest an die anschließenden Sanierungsmaßnahmen gekoppelt. Das bedeutet: keine Sanierung, keine Förderung der beratenden Maßnahmen.


www.baldur.de

2 Kommentare

  1. Jan sagt

    am 5. Januar 2008 @ 16:16

    Die Beratungskosten zu fördern ist der verzweifelte Versuch die Beratungsleistung Energieberatung in den Markt zu drücken. Energieberater müssen verkaufen und können es nicht.

  2. wieland inge sagt

    am 17. Februar 2010 @ 09:23

    beantragung fördermittel
    74226 bretzfeld unterheimbach
    neue fenster und rolläden

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