Investoren bescheinigen deutschem Immobilienmarkt hohe Attraktivität

Das Meinungsforschungsinstitut forsa führte im dritten Quartal 2007 im Auftrag der Union Investment Real Estate AG Hamburg eine Vergleichuntersuchung im Kreise institutioneller Anleger und Großinvestoren in Deutschland (70), Frankreich (46) und Großbritannien (45) durch. Im Rahmen der Studie „Immobilieninvestitionen in Europa“ wurden die Anleger hinsichtlich Attraktivität und Zukunftsaussichten der jeweiligen nationalen Märkte befragt.



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Deutsche Immobilieninvestoren blieben hiernach relativ unbeeinflusst von der allgemeinen Hypotheken- und Immobilienkrise. 63 Prozent der deutschen Anleger schnitten in 2007 besser ab als im Vorjahr und rechnen auch weiterhin mit positiven Geschäftsentwicklungen. Auch für ausländische Investoren bietet der deutsche Markt nach wie vor ein großes Potenzial und attraktive Anreize. Dies bescheinigten dem Umfrageteam über 70 Prozent der ausländischen Investoren. 30 Prozent gehen sogar noch von steigendem Interesse aus.

Großbritannien trifft dagegen auf starke Zurückhaltung der Investoren. Von den schlechten Zahlen des Londoner Büroimmobilienmarktes beeinflusst, sehen nur noch 53 Prozent eine weiterhin positive Entwicklung der Märkte. In 2006 waren es immerhin noch 73 Prozent der Befragten.

Entsprechend fällt auch der Immobilien-Klimaindex der Union Investment Real Estate für die drei Länder aus. Im Vergleich zu 2006 stieg er in Deutschland um 0,3 Punkte auf 71,3 Punkte und übertraf erstmalig die Werte aus Frankreich (69,3 Punkte) und Großbritannien (65,4 Punkte).


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