Investmentmarkt Deutschland: Große Nachfrage weckt Interesse an B-Standorten

Der Investmentmarkt, besonders für Büro- und Wohnimmobilien, war im vergangenen Jahr in Deutschland außergewöhnlich stark. So verwundert es nicht, dass die Nachfrage an entsprechenden Objekten in 1a-Lagen größer ist, als die passenden Angebote. Vor allem Großstädte wie München, Stuttgart oder Hamburg können die Premium-Lagen im 10 Millionen-Euro-Segment nicht mehr bedienen.


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Dies ergab eine aktuelle Studie der Dr. Lübke GmbH, die sich auf die bundesweite Vermittlung gewerblicher Immobilien und Immobilienresearch spezialisiert hat. Das Unternehmen sieht zukünftig die so genannten B-Standorte mit bis zu 250.000 Einwohnern und einem guten Wirtschaftsumfeld als Investition der Zukunft. Hier gibt es nach wie vor ein weit gefächertes Angebot an Gewerbe- und Wohnimmobilien zu günstigen Preisen.

Bereits heute werden einige Regionalfonds in diesen Gebieten aufgelegt (so zum Beispiel in Mittelfranken und Ulm) und Schätzungen des Unternehmens zufolge könnte sich die Zahl der Investitionen in die so genannten „Mittel- und Oberzentren“ in den kommenden 5 Jahren auf 20 Prozent erhöhen. Die Regionalfonds investieren in Objekte verschiedener Nutzungskategorien und minimieren dadurch das Risiko. Lübke führt als Beispiel für das Potenzial der Mittelzentren Heidelberg und Reutlingen an. Hier liegen die Spitzenmieten für Büroimmobilien bei 13,80 Euro bzw. 14,00 Euro und die Renditen bei 7 Prozent bzw. 8 Prozent. Im Vergleich zur Großstadt: Stuttgart kommt auf Spitzenmieten von 19,00 Euro und eine Rendite von 5 Prozent.


www.baldur.de

1 Kommentar

  1. Energieausweise, Erbschaftssteuer, Wohnriester — willkommen im Jahr 2008 sagt

    am 23. Januar 2008 @ 20:21

    […] der Energieausweispflicht am 01. Juli 2008 — sie gilt zu diesem Zeitpunkt für alle Wohnimmobilien, die vor dem oder im Jahr 1965 erbaut wurden. Erst am 01.01.2009 wird der Energieausweis für […]

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