Investment Seniorenimmobilien

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Bedingt durch den demographischen Wandel in Deutschland – in 20 Jahren werden 14 Prozent der Bevölkerung über 80 sein – wird mittelfristig der Bedarf an Seniorenimmobilien steigen. Hier werden neben den „traditionellen“ Institutionen wie Alten- und Pflegeheimen vermehrt Modelle gefragt sein, die Wohnen und begleitende Dienstleistungen kombinieren.

Umfragen zufolge hat auf diesem Markt bereits eine Trendwende stattgefunden. Durch die immer bessere gesundheitliche Versorgung von Senioren geht der Trend weg von den klassischen Altenheimen, hin zu mehr Selbstbestimmung und Service. Dieser wird in betreuten Wohnanlagen geboten, ohne dass es den Bewohnern an Selbstbestimmung und dem Gefühl der „eigenen vier Wände“ mangelt. Lediglich die Sparte der „Pflegeheime“ werden in Ihrer Funktion als Betreuung für Schwerstpflegefälle ihren Stellenwert beibehalten.


So verwundert es nicht, dass Investoren gerade das Potenzial dieses Marktes entdecken. Jedoch sind hier einige entscheidende Kriterien zu beachten:

Nicht jede Institution erwirtschaftet, abhängig vom Betreiber, die Rendite, die von den Investoren erwartet wird. Auch ist die Nachfrage je nach Region unterschiedlich. Überhaupt ist die Lage ein entscheidender Faktor, um Leerstände zu vermeiden. Im Vorfeld einer Investition empfiehlt sich daher eine eingehende Markt- sowie Standortanalyse, vor allen Dingen eine detaillierte Betrachtung der Mikrolage, so dass die so genannte „Betreiberimmobilie“ nicht zum finanziellen Risiko wird. Laut Expertenmeinung ist es zudem entscheidend, dass von Betreiberseite ausgereifte Kostenrechungs-, Personal-, Finanzierungs- und Marketingkonzepte die Wirtschaftlichkeit garantieren. Wichtig ist es auch, Nischen durch Spezialisierungen abzudecken, um sich von bestehenden Angeboten abzuheben oder Wohnkonzepte zu entwickeln, die im Gegensatz zu den klassischen Alten- und Pflegeheimen selbständige Wohneinrichtungen mit einem daran gekoppelten Dienstleistungsangebot darstellen.

Sind hier im Vorfeld einer Investition auch diverse Faktoren zu kalkulieren, mindern diese nicht den Boom des Marktes für Senioren-Immobilien in Deutschland. Ausländische Banken machen durch Investitionen im Seniorenimmobilien – Bereich auf sich aufmerksam, diverse Investitionsgesellschaften, die eine Plattform für Immobilienanlagen mit Fokus auf „Wohnen im Alter“ suchen, wurden gegründet und agieren am Markt.

Wie es schon der allgemeine Trend auf dem Immobilienmarkt in Deutschland vorgibt, wird auch, was das „Wohnen im Alter“ betrifft, der Qualitätsanspruch stetig steigen. Gefragt sind Wohnkonzepte, die Selbstbestimmung, Lebens- und Wohnqualität sowie Service bis ins Hohe Alter garantieren.


www.baldur.de

1 Kommentar

  1. Immobilienmarkt in Ostdeutschland erwacht langsam aus Dornröschenschlaf – steigende Preise voraus gesagt | Immobilienmarkt & Immobilienwert - Die Webressource für Immobilienprofis sagt

    am 19. November 2007 @ 19:36

    […] Einzelhandelsobjekte. Eher am unteren Rand der Beliebtheitsskala in Ostdeutschland rangieren Seniorenimmobilien, Einkaufscenter und Hotels. Dieser Beitrag wurde geschrieben von sifo am 14. November 2007 at […]

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