Immobilienmarkt Österreich in 2007 einer der international stabilsten

wien2.jpgAktuellen Aussagen des Immobiliendienstleisters CB Richard Ellis zufolge zählte Österreich in 2007 zu einem der international stabilsten Immobilienmärkte und blieb von der allgemeinen Branchenunsicherheit, bedingt durch die Hypotheken- und Immobilienkrise, weitestgehend verschont. Dies belegen die Zahlen der Investitionen, die die Vorjahreszahlen mit einem Investitionsvolumen von 2,8 Milliarden Euro um rund 17 Prozent überstiegen. Allein in Wien wurden in 2007 20 Prozent mehr Büroflächen vermietet als in 2006, insgesamt 470.000 Quadratmeter.

Und auch die weiteren Prognosen sehen für Österreich durchweg positiv aus. Dass der dortige Immobilienmarkt von den derzeitigen Schwankungen der Börsen relativ unbeeinflusst blieb, liegt unter anderem daran, dass in Österreich in der Mehrzahl – im Durchschnitt sind es 75 Prozent – unbefristete Mietverträge vorherrschen. Diese wiederum sorgen neben der langfristigen Mieterbindung dafür, dass das Mietniveau ausgewogen bleibt und sich keine dramatischen Mietpreissteigerungen bzw. Mietpreissenkungen ergeben.


Auch die Banken sind an der stabilen Situation maßgeblich beteiligt, indem sie ein Auge auf die Projektsituation haben. Sind zu viele Objekte in der Planung, beeinflussen sie die Finanzierungen, indem sie beispielsweise den Anteil an erforderlichem Eigenkapital erhöhen. So bietet der österreichische Markt auch in Zukunft einen relativ sicheren Raum für Immobilien-Investitionen, allen Börsenschwankungen zum Trotz.


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