Immobilienmarkt in Ostdeutschland erwacht langsam aus Dornröschenschlaf – steigende Preise voraus gesagt

Der ostdeutsche Immobilienmarkt zieht wieder an – das besagt eine Studie der Zweitmarkt PLUS AG, die repräsentativ 3.000 Führungskräfte und Journalisten aus dem Bereich der Immobilienwirtschaft befragte. Demnach sind besonders Dresden und Leipzig aussichtsreiche Immobilienstandorte.

Eng daran gekoppelt ist die Entwicklung auf dem so genannten Zweitmarkt – auch bei Immobilienfonds, die in ostdeutsche Projekte investieren, gehen die Experten von steigenden Preisen aus. Über 50 Prozent der Befragten sehen in den nächsten Jahren ein großes Potenzial, was ostdeutsche Immobilien betrifft. Besonders gut bewertet werden die Großstädte Dresden und Leipzig. Für den ostdeutschen Trend sprechen die niedrigen Immobilienpreise, die hohe Nettoanfangsrenditen garantieren und Raum für Mietpreissteigerungen lassen.

Am attraktivsten erscheinen den Befragten vor allen Dingen Investitionen in Wohnimmobilien, gefolgt von Logistik- und Büroimmobilien sowie großzügigen Einzelhandelsobjekte. Eher am unteren Rand der Beliebtheitsskala in Ostdeutschland rangieren Seniorenimmobilien, Einkaufscenter und Hotels.


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1 Kommentar

  1. Johann B. sagt

    am 19. November 2007 @ 18:21

    Das ist eine sehr interessante Entwicklung. Ich finde es erstaunlich, dass mehr als 50% der Befragten eine positive Entwicklung voraussehen – da sollte man doch investieren, so scheint es.
    Nach dem rapiden Fall des Marktes von 1998 bis 2002 und dem unstetigen Kurs danach war nicht wirklich vorauszusehen, dass sich der Markt jetzt so sehr bessern soll. Ich bin gespannt wie sich der Immobilienmarkt in ganz Deutschland dadurch entwickeln wird.

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