Immobilienmarkt 2008 – einige Prognosen

Zu Beginn des Jahres veröffentlichten einige Immobilienberatungs- und Forschungsinstitute ihre Prognosen für den Immobilienmarkt 2008 in Deutschland. Demnach sieht die Immobiliensituation in den kommenden Monaten, trotz krisengeschüttelter Märkte in den USA, die auch die deutschen Banken nicht außen vor ließen, viel versprechend aus.

herrenausstatter.de - der Onlineshop für Markenkleidung und MännermodeEin Rückgang der Häuserpreise wird nicht angenommen. Obwohl die Baugenehmigungen aufgrund zurückgehender staatlicher Förderung sinken, gibt es einen hohen Bedarf an Wohn- und Geschäftsraum, die Leerstandsquoten sinken bundesweit. Die bundesweite Wertentwicklung bei Immobilien dagegen sieht nicht so positiv aus, von einigen Ausnahmen abgesehen. Hier sticht nur der Osten hervor, besonders Schwerin, Zwickau und Magdeburg erleben nach Jahren des Stillstands eine gesteigerte Nachfrage.

Das Baugeld ist nach wie vor günstig, die Hypothekenzinsen liegen durchschnittlich bei rund 5 Prozent, legt man eine 10jährige Zinsbindung zugrunde. Dieser Zinssatz ist nicht zu verachten, musste man in den 90er Jahren noch von einer doppelt so hohen Zinsbelastung ausgehen. Die Experten sehen die Kreditzinsen in Abhängigkeit zur Konjunktur 2008. Geht es mit dieser Bergauf, dürften auch die Zinsen steigen, stagniert sie dieses Jahr oder geht gar zurück, dürften auch die Zinsen sinken. Zinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank halten sie dagegen für unwahrscheinlich, dürften dadurch auch einige europäische Banken bedingt durch die Finanzkrise in Schwierigkeiten geraten. Die Experten raten daher zu längerfristigen Sicherung der derzeit guten Zinssätze.

Hierzu trägt auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei. Ab Februar fördert sie die Kreditnehmer, indem sie die Laufzeiten der Wohneigentumskredite auf 20 bis 35 Jahre anhebt, außerdem ermöglicht sie die Fixierung der günstigen Zinsen bis zu 20 Jahren, bislang waren es 10 Jahre.


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2 Kommentare

  1. Jan sagt

    am 5. Januar 2008 @ 16:13

    Die Immobiliennachfrage steigt bei Luxusobjekten und Mietimmobilien. Die große Mitte verliert.

  2. Jabamaro sagt

    am 6. Januar 2008 @ 10:26

    Das sehe ich nicht ganz so pessimistisch. In einigen Regionen hat die gute Konjunktur und die Mehrwertsteuererhöhung 2007 auch zu erheblichen Preissteigerungen bei individuellen Wohnimmobilien geführt. In Ostdeutschland war allerdings bisher Stagnation angesagt.

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