Immobilien im Einzelhandel — 1A Lagen im Aufwind! Und der Rest?
Die Geschichte Deutschlands ist die unzähliger Kleinstaaten, die irgendwann — nach manch Widerstand, manch schrecklichen Irrwegen — endgültig zusammenwuchsen. Was einst als Hemmschuh die Bildung eines Nationalstaats hinderte, könnte sich heute für Deutschland …
als Standort für Einzelhandels – Immobilien als Vorteil erweisen: die Existenz vieler gleichberechtigter Regionen mit Groß- und Mittelstädten. Sie sind ein Grund, warum sich das Beratungsunternehmen Kempers auch 2008 keine großen Sorgen um Investitionen bei Einzelhandels – Immobilien in Deutschlands Toplagen macht. Wie sieht es aber mit den Nebenlagen aus?
Investoren, die sich für Immobilien des deutschen Einzelhandels interessieren, dürfen sich — so die Makler des Unternehmens Kemper´s, das sich auf den Einzelhandel und dessen Immobilien spezialisiert hat — auf das Jahr 2008 freuen. Immobilien in den Bestlagen der Städte werden laut Angaben von Kemper´s durchschnittlich ca. 5,1% mehr an Miete einbringen als im Jahr 2007. Ganz besonders zeigt sich das bei Immobilien in den so genannten Big 7-Metropolen, zu denen Kemper` s die sieben Städte Berlin, Frankfurt am Main, München Hamburg, Düsseldorf, Köln sowie Stuttgart zählt. Hier prognostiziert das Unternehmen eine Steigerung der Mieten für Immobilien im Einzelhandel um 11%.
Insbesondere letztere Aussage macht allerdings auch eine Problematik deutlich; die 1A Lagen in der City sind heiß begehrt. Allerdings besteht eine Stadt nicht nur aus 1A Lagen; darüber hinaus wird die Definition von 1A-Lage bei Handelsunternehmen, den potenziellen Mietern von Immobilien im Einzelhandel, oftmals enger gefasst als bei den Experten des Stadtmarketings. So schreibt es der Handels – Immobilienreport 14 (Februar 2008) des Immobilien – Portals immo-report. Bei Besitzern von Einzelhandels – Immobilien außerhalb der Spitzenlagen reicht es daher nicht aus, einfach auf potenzielle Mieter zu warten.
Der Immo – Report rät zu verbindlichen Absprachen zwischen den privaten Immobilien – Besitzern und den Entscheidern in den Städten, um kluge Investitionen zu realisieren und Randlagen individuelle Profile zu geben, die sie als Shoppingzonen reizvoll machen. Dafür entstehen so genannte Immobilien – und Standortgemeinschaften (ISG) oder auch Business Improvement Districts (BID). In letztgenanntem Fall organisieren sich Immobilien – Besitzer, um eigenverantwortlich und verstärkt an der Stadtentwicklung zu partizipieren und diese auch in Form freiwilliger Abgaben mitzufinanzieren. Mit guten Konzepten bekommen auch Nebenlagen die Chance, sich zu voller Blüte zu entfalten.







