Immobilien Düsseldorf – die Nachfrage nach Wohnraum in der Innenstadt steigt stetig an

duesseldorf-sky.jpgDüsseldorf zählt als einer der aufstrebenden Wirtschaftsstandorte in NRW. Zahlreiche neue Unternehmen werden dort ansässig, was nicht nur den Bedarf an gewerblichen Flächen erhöht, sondern gleichzeitig für eine gesteigerte Nachfrage an privaten Immobilien sorgt.

An Bevölkerungszahlen überholt hat die Landeshauptstadt mittlerweile die Städte im Ruhrgebiet und so ist es nicht verwunderlich, dass Wohnraum knapp wird.

Wie das in Düsseldorf ansässige Maklerunternehmen Aengevelt ermittelte, gab es bereits Ende 2007 einen Wohnungsengpass von 8.700 Objekten, Tendenz steigend. Die aktuelle Studie der InWIS Forschung und Beratung, Bochum, sieht für die kommenden zwölf Jahre sogar eine Wohnungslücke von 12.000 Wohnungen auf Düsseldorf zu kommen. Und auch das Immobilienunternehmen Corpus Sireo beschäftigte sich intensiv mit dem Düsseldorfer Immobilienmarkt und hier speziell mit den Teilmärkten der Eigentumswohnungen und Eigenheime sowie der Bedeutung der Umlandsgemeinden rund um Düsseldorf. Zusammengefasst hier einige Ergebnisse:

Eigentumswohnungen in Düsseldorf

easyCreditDas Maklerunternehmen sieht weiterhin gute Chancen für den Verkauf von Eigentumswohnungen, sofern die Preisvorstellungen hierfür angemessen sind. Denn – da sind sich die Experten einig – der Käufer entwickelt zunehmend ein Bewusstsein für überzogene Preisvorstellungen und entscheidet kritischer vor dem Kauf. Des Weiteren spielt heutzutage die Größe des Objekts eine wichtigere Rolle als noch vor einigen Jahren. So sind Wohnungen, die weniger als 50 Quadratmeter Wohnfläche aufweisen, bedeutend schwerer zu vermitteln als in den Vorjahren. Eine durchschnittlich nachgefragte Eigentumswohnung hat mittlerweile 105 Quadratmeter, in den vergangenen sieben Jahren waren es noch 84 Quadratmeter. Besonders besser situierte Kaufwillige suchen gezielt nach größeren Objekten in noblen Wohnlagen. Wer hier den Nerv der Zeit trifft, kann mit einem Neubauobjekt bis zu 2,5 Prozent mehr Umsatz erzielen als in den 2006, der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Neubauwohnungen zog von 2.407 Euro auf 2.468 Euro an. Bei bereits bestehenden Objekten konnte das Preisniveau konstant gehalten werden.

Häuser in Düsseldorf

Auch bei den Eigenheimen entwickeln die Düsseldorfer zunehmend ein kritisches Auge, besonders was Energieeffizienz und Energiekosten betrifft. Stark nachgefragt sind daher Häuser, die über ökologische Heizungen oder andere alternative Energieanlagen verfügen. Auch die in den letzten Jahren neu erstellten Eigenheime in Innenstadtnähe erfreuen sich in Zeiten des Wegfalls der Pendlerpauschale und erhöhter Benzinkosten großer Beliebtheit. Hier scheint die Düsseldorfer Bauinitiative, die in 2007 rund ein Viertel mehr an Eigenheime ins Leben rief als in 2006, zu fruchten. Für Einfamilienhäuser im Stadtteil Itter konnten durchschnittlich 387.000 Euro erzielt werden, in Derendorf waren es dagegen nur 206.000 Euro. Zu den Verlierern auf dem Immobilienmarkt der Einfamilienhäuser zählen die umliegenden Gemeinden rund um Düsseldorf wie Erkrath und Hilden, die in den vergangenen Jahren noch ein Magnet besonders für junge Familien waren. Konnten dort die Preise für Eigentumswohnungen zwar auf einem relativ konstanten Level gehalten werden, fielen sie für Einfamilienhäuser deutlich in den Keller. Auch hier macht sich der Trend der Bürger vom Land in die Stadt bemerkbar. So konnte selbst in den bis dato beliebten Umlandsgemeinden Ratingen und Meerbusch für ein Einfamilienhaus nur noch ein Preis von 286.000 Euro erzielt werden, was im Vergleich zu 2006 ein Minus von 5 Prozent bedeutet.


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