Immobilie und Umweltschutz – ökologische Maßnahmen und die Kosten

buero-energie.jpgTäglich werden wir, ob im privaten Lebensumfeld oder am Arbeitsplatz, mit dem Themen Umweltschutz, Klimaveränderung und Energieverbrauch konfrontiert. Dementsprechend spielen diese Punkte gerade auch im Umfeld der Immobilien eine entscheidende Rolle.

Nicht nur in den eigenen vier Wänden – und hier besonders seit Einführung des Energiepasses – auch am Arbeitsplatz und somit bei den Gewerbeimmobilien besteht, was den Energieverbrauch und Umweltschutz betrifft, akuter Handlungsbedarf. Leider wird gerade diese Sparte nach wie vor vernachlässigt, wie jüngst eine Umfrage von Jones Lang LaSalle zeigte.

Demnach sind Büronutzer nach wie vor nicht bereit, für okologisch nachhaltige Gebäude einen höheren Mietpreis zu bezahlen. Im heutigen wirtschaftlichen Umfeld wird bei ökologischen Maßnahmen ein besonderes Augenmerk auf die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit im Vergleich mit herkömmlichen Konzepten gelegt. Will sagen, sobald ökologisch wertvolle Maßnahmen aber gleichbedeutend mit einer Kostensenkung, beispielsweise bei den Nebenkosten, sind, steigt die Toleranz in Sachen Mietpreis. Und ökologisches Bauen lohnt sich in der Tat, sowohl für den Investor als auch für den Büronutzer:

  • Geringe Investitionskosten aufgrund einer kompakten, energiesparenden Bauweise, die auch die Energiekosten (Energie- und Wasserbedarf) gering hält.
  • Wesentlich reduzierte Betriebskosten infolge des verminderten Energie- und Wasserbedarfs.
  • In einem effektiven ökologischen Konzept hat die Reduktion der Kosten für Heizung, Warmwasser etc. Priorität 1. So können die Aufwendungen für den Wärmehaushalt beispielsweise durch die aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie sowie der inneren Abwärme drastisch gesenkt werden.
  • Das Regenwasser kann für die Bewässerung sowie in gereinigter Form für das Waschen oder die Toilettenspülung verwendet werden.
  • Der im Bauprozess ausgehobene Boden und Untergrund eignet sich nach fachgerechter Sortierung für die Verwendung in Grünflächen, Baumgräben oder als Straßenunterbau.
  • Bei sorgfältiger Planung und Ausführung trägt die Dach- und Fassadenbegrünung zur Verlängerung der Lebensdauer der Dächer und Fassaden bei.


www.eprimo.deAuch im privaten Umfeld sehen sich Immobilienbesitzer seit Beginn des Jahres mit dem Energiepass konfrontiert. Spätestens jetzt wird sich jeder Hausbesitzer damit auseinander setzen, wie gut seine Wohnung gedämmt ist, wie hoch die Energieverluste bei seiner Heizungsanlage sind und wie der Energieverbrauch der Immobilie insgesamt ist. In diesem Zusammenhang ist der Umweltschutz gleichbedeutend mit der Kostenersparnis des Immobilieneigentümers. Denn auch hier kann er durch ein paar geschickte Maßnahmen einerseits zum Umweltschutz beitragen und auf der anderen Seite selber profitieren, da er Kosten spart. Auch hier einige Punkte im Überblick:

  • Die Überprüfung der Wärmedämmung des Gebäudes (Wände, Böden, Dächer) verhindert unnötige Energieverluste.
  • Eine gute Steuerung der Heizungsanlage sorgt für eine ausgeglichene, angepasste Wärmesituation und verhindert unnötiges Heizen.
  • Durch cleveres Heizen bspw. auch durch Thermostate an den Heizkörpern können unnötige Heizkosten vermieden werden.

Und auch schon kleinere, lapidar klingende Maßnahmen wie

  • Elektrogeräte nicht im Standby-Modus betreiben, sondern nach Gebrauch komplett ausschalten
  • Energiesparlampen nutzen, sie brauchen nur 20 Prozent der Energie

können auf lange Sicht zur Kostenersparnis beitragen und leisten gleichzeitig ihren Teil zum Umweltschutz.


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