Hannover — ein niedersächsischer Schub fürs Passivhaus

Die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover beweist besonderes Engagement in der Förderung von Passivhaus-Baumaßnahmen. Immerhin hat sie mit proKlima einen Klimaschutz-Fonds etabliert, der die Anzahl geförderter Passivhaus-Projekte im Jahr 2007 um über 90% gegenüber 2006 steigerte. Messen und Veranstaltung wie der Passivhaustag und die Messe Energiespartage 2007 sorgen für zunehmendes Interesse an Energie einsparenden Maßnahmen bei Bau- und Sanierungswilligen. Wer in Hannover und Umgebung ein Passivhaus plant und noch über den Finanzierungsweg nachdenkt, könnte Glück haben.



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Der Klimaschutz-Fonds proKlima hat eine ganze Reihe von Förderprogrammen ins Leben gerufen, die finanzielle Hilfen für Energie einsparende Bau- und Umbaumaßnahmen bereitstellen. Gefördert wird neben dem Passivhausbau beispielsweise auch die Nutzung von Solarenergie. ProKlima nennt sich selbst „erster und bisher einziger Klimaschutz-Fonds in Deutschland und Europa“ und könnte Akzente setzen. Um für das Passivhaus zu werben, setzte er beispielsweise die Plattform www.passivhaus-plattform.de ins Internet. Hier bekommt der Besucher eine Fülle von Informationen rund ums Passivhaus.

Eine offiziell gültige Definition des Begriffs Passivhaus existiert nicht. Im Allgemeinen bezeichnet man eine Immobilie als Passivhaus, wenn der Wärmebedarf der ihn ihr lebenden Menschen weitestgehend ohne ein konventionelles Heizsystem gedeckt werden kann. Passivhäuser erreichen dies unter anderem durch eine erstklassige Wärmedämmung und eine effiziente Wärmeschutzverglasung. Bei Wärmeschutzverglasungen setzt man etwa auf mehrere Scheiben, zwischen denen eine Edelgasschicht liegt: Edelgase leiten Wärme schlechter ab als Luft, was in diesem Fall besser für den Verbleib der Wärme innerhalb des Hauses taugt. Die Techniken, durch die eine Immobilie zum Passivhaus wird, wurden mittlerweile soweit entwickelt, dass sich auch ein Altbau durch Sanierung in ein Passivhaus umwandeln lässt.

Wer durch den proKlima Fonds beim Bau seines Passivhauses gefördert werden möchte, muss sein Projekt in einem der Fördergebiete Hannover, Langenhagen, Seelze, Laatzen, Ronnenberg und Hemmingen planen. Diese Regionen übernehmen neben den Stadtwerken Hannover als Hauptgeldgeber auch den größten Teil der finanziellen Unterstützung des Fonds.


www.baldur.de

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