Die Schnäppchenjäger von Manhattan: Run auf Apartments der Luxusklasse

Während der Rest der USA noch an den Folgen der Immobilien- und Hypothekenkrise laboriert, ist in Manhattan ein hauptsächlich von Ausländern angekurbelter Boom auf Wohnungen der Luxusklasse ausgebrochen. Besonders Wohneinheiten in der Größenordnung von 10 Millionen Dollar sind in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.




Die Preise in dieser Höhe stiegen um das Dreifache. Die immense Nachfrage in Manhattan steigert in Konsequenz die Preise aller Immobilienangebote dort. Der Preis für eine „Durchschnittswohnung“ im letzten Quartal des vergangenen Jahres lag bei rund 1,5 Millionen Dollar.Amerikanische Immobilienexperten erklären sich diesen Run mit dem sinkenden Angebot an Wohnraum in New York. Während im ganzen Land Immobilien aller Art gebaut würden, ginge die Zahl der Wohnungen in der Metropole drastisch zurück. Im letzen Quartal 2007 gar um 13,5 Prozent. Dementsprechend zogen die Preise für 2 – Zimmer-Wohnungen um 22 Prozent an, bei den 3-Zimmer-Wohnungen waren es gar 40 Prozent. Auch hier gilt der Trend vor allem junger Familien, die Innenstadt dem Land bzw. kleineren Vororten vorzuziehen.


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2 Kommentare

  1. derherold sagt

    am 6. Januar 2008 @ 12:37

    Kleiner Hinweis auf einen entsprechendnen SpOn-Artikel ?

    Ich meine mich erinnern zu können, daß der gleiche *Spiegel* vor ein paar Monaten einen Artikel schrieb, wie schwierig es mittlerweile in Manhattan sei, Condos aka Eigentumswohnungen zu verkaufen. 😉

    Im übrigen gelten die nicht-stagnierenden/-fallenden Preise auch für andere Regionen. Es gibt offenbar nicht „den“ Immobilienmarkt in den USA.

    Man könnte darüberhinaus auch auf den „Boom durch Rezession“ -Effekt verweisen, d.h., daß durch fallende Preise ausländische Investoren (Schnäppchenjäger) angezogen werden, die für gegenteilige Preisentwicklungen sorgen dürften – etwas, was schon seit einigen Wochen in „deutschsprachig“ medial berichtet wird.

  2. Jabamaro sagt

    am 6. Januar 2008 @ 13:54

    Ein Kenner der Szene (Architekt in New York) erklärte mir kürzlich: „Amerika und New York haben nichts gemeinsam, außer den Präsidenten“ – soll heißen, New York hat seinen eigenen Immobilienmarkt. Ich kann mir schon vorstellen, dass bei einer Rezession 2008 in den USA auch die Immobilienpreise zurückgehen, bei NYC bin ich da aber skeptisch.

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