Deutschlands Logistikimmobilien — ein Blick in die Zukunft

Was macht eine gute Logistikimmobilie aus? Die wahrscheinlich wichtigste Antwort: eine gute Verkehrsanbindung. Für das Immobilienunternehmen Dr. Lübke heißt das auch: keine zu einseitigen Transportwege. Am besten seien trimodale Standorte, die sowohl Zugang zur Autobahn wie zur Bahn und zum Schiffsverkehr bieten. Das klingt… nicht unvernünftig. Gehen wir ein wenig ins Detail: Wie sieht sie aus, die deutsche Logistikimmobilie der Zukunft? Und wie die Zukunft der Logistikimmobilie in Deutschland?


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Deutschland liegt sehr günstig in Europa, taugt als Tor zwischen West- und Osteuropa und verzeichnete laut der Studie „Die Top 100 der Logistik, Ausgabe 2007“ (Fraunhofer Institut) die europaweit höchsten Umsätze in der Logistikbranche. Neben der zentralen Lage des Landes, mag das — so der Logistik-Immobilien Report Deutschland 2007 von Jones Lang LaSalle — an Deutschlands Bedeutung als Absatz- und Beschaffungsmarkt liegen. Zusätzlich sprechen das sehr gut ausgebaute Autobahnnetz des Landes sowie ein ebenso gut ausgebautes Netz an Kommunikationsmitteln für den Logistikstandort Deutschland. Als Folge ist die Nachfrage nach deutschen Logistik-Immobilien groß. In Berlin etwa — so der Jones Lang Lasalle Report — stieg der Lagerflächenumsatz von 2005 auf 2006 um 72%. Die Preise für Logistikimmobilien werden leicht fallen, berichtet das Unternehmen Dr. Lübke. Allerdings haben Investoren in den letzten Monaten Rekordpreise für Logistikimmobilien mit langfristigen Mietverträgen gezahlt; die Nachfrage scheint ungebrochen. Daher lässt sich die kleine Senkung des Preisniveaus relativ leicht verschmerzen.

Die Attraktivität von Logistikimmobilien wird natürlich vom regionalen Standort bestimmt. Dr. Lübke nennt als deutsche Regionen mit begehrten Logistikimmobilien beispielsweise Hamburg, Frankfurt am Main und Nürnberg. Verstärkt in den Fokus der Investoren rücken auch Immobilien an geeigneten Standorten in Ostdeutschland: etwa in Leipzig. Diese Regionen eignen sich hervorragend, um Logistikaufgaben bei Geschäften mit Osteuropa zu lösen. Besonders interessieren — so das Unternehmen Dr. Lübke — würden sich Investoren dabei für Objekte mit einer Größe ab 10.000 Quadratmetern. Angesichts ungewisser Entwicklung von Energiepreisen und künftiger Klimaschutz-Regelungen sei zudem der Transportwege-Mix gefragt. Logistik-Immobilien, die an Schiene, Straße und Wasserstraße angebunden sind, können flexibler reagieren, falls sich bei einem der Transportwege in Zukunft Nachteile ergeben.

IT-System-Kaufmann | Ägypten Pyramiden


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1 Kommentar

  1. Hat die Berliner Flughafengesellschaft zu schlecht gepokert? sagt

    am 29. Januar 2008 @ 02:23

    […] Gewerbeflächen in ganz Europa. Etwa 120 Millionen Euro will es nun investieren, um sowohl ein Logistikareal als auch ein Gewerbeareal für anderes Gewerbe und für Bürogebäude aufzubauen. […]

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