Deutsche Post bringt weiteres Immobilienportfolio auf den Markt

Wie das Handelsblatt berichtete, plant die Deutsche Post den Verkauf von mehr als 1.000 Verwaltungs- und Gewerbeimmobilien, die sich auf einen Wert von 1 bis 2 Milliarden Euro belaufen. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Deutsche Post von insgesamt mehr als 3.000 Immobilienobjekten getrennt.


Wie das Handelsblatt berichtete, soll die US-amerikanische Investmentbank Morgan Stanley die Verkäufe abwickeln. Bereits in 2006 wurde mit dem Verkauf der Tochtergesellschaft Deutsche Post Wohnen ein beträchtlicher Deal realisiert. Damals wurden 18 Hotels und Tagungsstätten veräußert.

Die neuerliche Ankündigung der Immobilientransaktionen sorgte für einen spontanen Anstieg der Post-Aktie. Und genau dies ist auch das Ziel des Konzerns, der zeitgleich ein neues Kapitalmarktprogramm ankündigte, das eine Portfoliobereinigung beinhaltet, um der Aktie weiteren Auftrieb zu geben.

Die Experten von Jones Lang LaSalle sehen den Verkauf des Portfolios zum jetzigen Zeitpunkt eher kritisch. Demnach lassen sich bedingt durch die US-Hypothekenkrise und den daraus resultierenden fallenden Immobilienpreise besonders Portfolios mit verschieden Immobilientypen nur mit geringen Renditen veräußern und unterliegen einem Preisverfall. Eine weitere Schwierigkeit, die sich aus der Immobilienkrise ergibt, ist es, überhaupt finanzkräftige Investoren zu finden, die für Projekte dieser Größenordnung in Frage kommen.

Die Fachwelt blickt gespannt auf den weiteren Ablauf der Transaktionen.


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