DekaBank sieht auch in 2008 positive Entwicklung auf europäischen Immobilienmärkten

Eine aktuelle Untersuchung der DekaBank zeichnet ein durchweg positives Bild der europäischen Mietmärkte. Hohe Beschäftigungszahlen schüren die Nachfrage nach Büroimmobilien in ganz Europa.



Im europäischen Vergleich liegen laut DekaBank die Großstädte Stockholm, Helsinki, Brüssel und das Londoner West End ganz weit vorne, in Deutschland können nach wie vor die 1a-Lagen in Hamburg, Frankfurt und München punkten. Hier ist jedoch mit geringeren Renditen zu rechnen, da das Preisniveau generell schon höher angesiedelt ist, als in den anderen europäischen Metropolen. Schlecht abgeschnitten haben im europäischen Umfeld die Innenstadt Londons sowie Madrid. Hier ist der Markt momentan mit Angeboten überfrachtet, was auf mittlere Sicht zu Mietrückgängen führen wird.

Des Weiteren trägt zur positiven Prognose des Expertenteams die europaweit sinkende Leerstandsquote bei. Diese ist unter anderem durch die Zurückhaltung bei Neubauvorhaben bedingt. Immobilieninvestitionen werden in 2008 generell vermehrt durch Eigenkapital, weniger durch Fremdkapital finanziert werden. Dies sieht die DekaBank in konstanten Leitzinsen in den USA und mindestens einer Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank begründet.

Auch für Deutschland gibt es nach wie vor positive Tendenzen auf allen Märkten. Durch vergangene schlechte Zeiten hat hier der Mietpreisanstieg und Leerstandsabbau erst vor gut einem Jahr begonnen, so dass solide Renditen auf allen relevanten Immobilienmärkten zu erwarten sind.


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